Gemeinsam stark

In unserer Werkstatt in München hat sich in den Wintermonaten einiges getan. Optimierungen und ein erweiterter Prüfstand ermöglichen einen schnelleren Durchlauf und eine noch realistischere Prüfung der Aggregate als bisher.

In den ruhigen Wintermonaten kommen Bahnbaumaschinen aufgrund der Witterung in der Regel nur zu wenigen Einsätzen. Die Betreiber nützen diese Zeit für Instandhaltungen und Reparaturen; und das bedeutet für unsere Werkstatt in München Hochbetrieb, da viele Aggregate repariert und aufgearbeitet werden. Alleine im ersten Quartal 2019 durchliefen nicht weniger als 60 Aggregate erfolgreich unsere Werkstatt und konnten dem Kunden in einer Qualität zurückgeschickt werden, die der eines fabrikneuen Aggregats entspricht.

Optimierungen

Diese beeindruckende Zahl ist nicht zuletzt das Resultat laufender Anstrengungen unseres Werkstatt-Teams, die Abläufe weiter zu optimieren. So auch in diesem Winter: unter der Leitung von Franjo Basic und Simon Seibert wurden die Flächen der Werkstatt neu strukturiert und damit die Wege deutlich optimiert. Dadurch wurde unter anderem Platz für einen neuen Kran geschaffen, der dazu beitragen wird, die Durchlaufzeit von Aggregaten weiter zu verkürzen.

Erweiterter Prüfstand

Unser bewährter Aggregat-Prüfstand wurde modernisiert und in seinen Funktionen erweitert. Es ist nunmehr möglich, die Drehzahl während der Beistellung zu erhöhen. Dies ermöglicht eine noch realistischere Simulation der Einsatzbedingungen eines Aggregats und erlaubt es uns, dessen Funktionsfähigkeit noch präziser als bisher zu bewerten.

Hochauflösende, festinstallierte Wärmebildkameras sorgen für eine exakte Temperaturmessung bestimmter Bauteile. Auftretende Anomalien an einem Stopfaggregat können damit rasch identifiziert und behoben werden.

Neue Dämpfungseinheiten, auf denen sich das Aggregat während des Tests befindet, reduzieren sowohl die Vibrationen als auch die Schallemissionen. Somit können die Geräusche konkreter dem Aggregat zugeordnet und die Messwerte noch genauer ermittelt werden.

Darüber hinaus konnte die Dauer eines Prüflaufes von acht auf vier Stunden verkürzt werden. Dies erhöht nicht nur die Werkstattkapazität; die Werkstatt erhält dadurch auch größere Flexibilität, auf allfällige Besonderheiten zu reagieren, die während des Testlaufes auftreten.

Hoher Durchsatz

Die beeindruckende Zahl von 60 reparierten Aggregaten in dieser Wintersaison ist damit nicht zuletzt das Resultat dieser Veränderungen, d.h. der vorgenommenen Optimierungen in Kombination mit dem erweiterten Prüfstand.

„Die Durchlaufzeiten hängen vom individuellen Zustand eines Aggregates ab. In der Regel benötigen wir rund 8 Wochen, um ein Aggregat aufzuarbeiten.“, so Franjo Basic, der Leiter der Reparaturwerkstatt in München. Gemeinsam mit Simon Seibert, seinem Stellvertreter, stellt er sicher, dass die Aggregate in der gewohnt hohen Deutsche Plasser-Qualität aufgearbeitet werden.

Starkes Führungsteam

Beide verfügen über langjährige Erfahrung und eine hervorragende fachliche Qualifikation. Franjo Basic begann im Jahr 2002 als CNC-Fräser seine Tätigkeit bei der Deutschen Plasser und bildete sich zum Maschinenbautechniker weiter. Seit seinem Abschluss im Jahr 2014 leitet er die Reparaturwerkstatt in München.

Nach seiner Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker und ersten Berufserfahrungen kam Simon Seibert im Jahr 2003 zur Deutschen Plasser. Er absolvierte in den Jahren 2006 und 2007 erfolgreich die Ausbildung zum Metallbaumeister. In unserem Haus wurde er vielseitig eingesetzt und konnte so all jene Bereiche kennenlernen, die ihm in seiner heutigen Position helfen.

Darüber hinaus absolvierte Seibert 2015 die Ausbildung zum Internationalen Schweißfachmann und hat seither die Schweißaufsicht in München. Er ist zudem der „Key User“ der Werkstatt für unser Warenwirtschaftssystem und leistet so einen Beitrag, die Abläufe in der Werkstatt bestmöglich durch die Software zu unterstützen.

Laufende Optimierung

Die Arbeit im Team funktioniert ausgezeichnet. Neben einem motivierenden Umgang mit ihren Mitarbeitern und einem klaren Bekenntnis zu Qualität und Termintreue, legen beide großen Wert auf die laufende Optimierung „ihrer“ Werkstatt.

„Uns ist es wichtig, uns nicht mit dem Erreichten zufriedenzugeben. Wir versuchen vielmehr, unsere Abläufe laufend zu verbessern, um so noch effizienter zu arbeiten als es unsere Kunden ohnehin schon von uns gewohnt sind.“, so Simon Seibert.

„Unser oberstes Ziel ist die gewohnt hohe Qualität des aufgearbeiteten Aggregates. Um diese sicherzustellen und sogar noch zu verbessern, optimieren wir laufend unsere Prozesse.

Franjo Basic

Leiter Reparaturwerkstatt München