Dem starken Winter folgt ein starker Sommer

Im Instandhaltungswerk Leverkusen-Opladen läuft es bestens. Den gesamten Winter über war das Werk voll ausgelastet. Anfang März lässt sich schon abschätzen, dass es auch in der warmen Jahreszeit jede Menge zu tun geben wird. Gleichzeitig geht die Umsetzung der Digitalisierung der Arbeitsprozesse gut voran.

Schon im Herbst war vorauszusehen, dass wir im Instandhaltungswerk Leverkusen-Opladen mit einem starken Winter rechnen können. Und so war es schließlich auch. Die Halle war in den letzten Monaten praktisch voll. Mittlerweile schreiben wir März 2019 und die Maschinen, die zur Revision gekommen waren, stehen kurz vor der Fertigstellung. Früher hätte es nach dieser Phase eine kleine Verschnaufpause gegeben. Dem ist aber nicht mehr so. Die Mitarbeiter wissen bereits jetzt, was sie bis September 2019 an Arbeit erwartet.

Vielleicht noch erfreulicher ist die Tatsache, dass Werksleiter Sven Peters schon mit der Planung für den nächsten Winter 2019/20 beginnen konnte. Es zeigt also Wirkung, dass wir seit geraumer Zeit aktiver auf unsere Kunden zugehen und sie dazu einladen, längerfristig mit uns zu planen.

Vom papierlosen Büro zur papierlosen Werkstatt

Gleichzeitig macht auch die Digitalisierung der Arbeitsprozesse wesentliche Fortschritte. Die elektrischen Infoboards in der Halle waren einer der ersten Schritte. Die Mitarbeiter nutzen diese mittlerweile ganz selbstverständlich, um sich auf dem Laufenden zu halten. In der nächsten Etappe werden nun elektronische Terminals installiert. Auf diesen können die Mitarbeiter direkt auf alle Informationen für den nächsten Arbeitsschritt zugreifen. Die Arbeitsblätter, die bisher üblich waren, werden damit wegfallen. Der Mitarbeiter füllt nämlich direkt am Terminal ein PDF-Sheet aus und schickt dieses nach der Erledigung der Arbeit an die Teamleitung zurück.

Durch diese Umstellung weiß die Teamleitung jederzeit über den Stand der Dinge in der Werkstatt Bescheid. Künftig genügen kurze Stichproben, um die Arbeitsabläufe zu kontrollieren. Umgekehrt bringt es für die Mitarbeiter in der Werkstatt den Vorteil, kontinuierlicher an einem Projekt arbeiten zu können, also nicht mehr kurzfristig von einem Projekt zum anderen wechseln zu müssen. Für unsere Kunden ist damit ein weiterer Zuwachs an Arbeitsqualität verbunden. Die erste Stufe des Projekts „Papierlose Werkstatt“ wird 2019 umgesetzt. Weitere Ausbaustufen werden folgen.

Mehr Kapazität durch neue Mitarbeiter

Aufgrund der aktuell guten Auslastung, aber auch im Hinblick darauf, kurzfristige Aufträge weiterhin rasch erledigen zu können, werden in diesem Jahr neue Mitarbeiter eingestellt.

Sven Peters: „Wir haben dem Werk im vorigen Jahr neue Strukturen und eine neue Organisation gegeben. Dieser Winter hat gezeigt, dass wir damit absolut richtig lagen. Jetzt ergänzen wir Schritt für Schritt das Personal und die Infrastruktur, um diese Strukturen optimal auszunutzen. Warum wir das alles machen ist klar: Der Bedarf nach unseren Dienstleistungen steigt!“

Aus der Sicht unserer Kunden

„Wir arbeiten praktisch seit der ersten Stunde mit der Deutschen Plasser in Leverkusen-Opladen zusammen. Für uns ist das Werk immens wichtig. Hier hat man grundsätzlich alles vor Ort, was man braucht. Für alles, was wir darüber hinaus benötigen, können wir von hier aus auf ein ganzes Netzwerk zugreifen. Dass sich im letzten Jahr die Organisation geändert hat, ist uns natürlich nicht verborgen geblieben. Das merkt man ja an vielen Arbeitsprozessen, die jetzt neu ablaufen. Was das intern bedeutet, kann ich nicht beurteilen, aber als Kunde habe ich das Gefühl, dass man jetzt noch mehr auf meine Bedürfnisse eingehen möchte. Und das finde ich natürlich klasse.“

Dieter Brauer

Projektleiter bei Hubert Gleisbau

25 Jahre junge 08-475/4S:
Revision und umfangreiche Instandsetzung beginnt jetzt

Diese Stopfmaschine 08-475/4S ist knapp 25 Jahre jung. Sie wurde vom Betreiber regelmäßig gewartet. Deshalb macht es sich jetzt bezahlt, die Maschine noch einmal von Grund zu revisionieren und sogar zu modernisieren.

Das alles wird von März bis Mai 2019 im Instandhaltungswerk Leverkusen-Opladen erledigt:

  • Hauptuntersuchung
  • Lackierung beider Maschinenteile inkl. Flammrichten des Anhängers
  • Erneuerung der Elektroleitungen zu allen Verbrauchern
  • Erneuerung der Schalt-, Bedien- und Anzeigeelemente
  • Erneuerung der Vorkopfverdichter inkl. neuer Positionierung
  • Umbau der Messräder auf geteilte Ausführung
  • Umbau der Querbalkenführung (Richtwagen) auf lineare Führung
  • Instandsetzung des mechanischen Arbeitsteils (Hebe-Richt-Aggregat, Verschiebeeinrichtung, Stopfaggregate usw.)
  • Einbau des neuen ALC-DRP-Sets