Von der Gründung an in der richtigen Richtung

Wir leben in bewegten Zeiten. Viele Fragen stehen im Raum und warten auf Antworten. Eine der zentralsten Thematiken ist ganz ohne Zweifel der globale Klimawandel. Besonders die Wirtschaft ist hier aufgerufen, bisher gültige Konzepte grundsätzlich zu hinterfragen. Es braucht neue Denkweisen und Umsetzungen, in denen Nachhaltigkeit eine tragende Rolle spielt. Vieles könnte hier vom modernen Gleisbau gelernt werden. Bei der Deutschen Plasser ist das Thema Nachhaltigkeit bereits im Geschäftszweck fest verankert.

Eine der wichtigsten Schrauben, an denen wir drehen müssen, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen, ist der Verkehr. Klar braucht es Mobilität, um unseren Lebensstandard zu halten. Es stellt sich jedoch die Frage, ob wir das heute erreichte Ausmaß tatsächlich benötigen oder es uns überhaupt weiterhin leisten können. Und es stellt sich vor allem die Frage, ob wir bestimmte Verkehrsmittel nicht deutlich stärker forcieren müssen. Ja, damit ist ganz klar die Bahn gemeint! Aus dem einfachen Grund, weil die Bahn das nachhaltigste Verkehrssystem ist, das uns zur Verfügung steht. Wie lange wird schon davon gesprochen, die Güter vorwiegend auf die Schiene zu bringen? Und wie weit sind wir davon noch entfernt? Wer im Gleisbau tätig ist, kennt die Problematik nur zu gut.

Gleisbauunternehmen: Am richtigen Platz

Gleisbauunternehmen sind grundsätzlich am richtigen Platz, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. Sie tragen durch ihre Arbeit dazu bei, das System Bahn am Laufen zu halten. Und sie machen das mit Maschinen, die äußerst effizient arbeiten. Kaum ein Industriezweig arbeitet ähnlich ressourcenschonend und umweltfreundlich.

Die Deutsche Plasser wurde gegründet, um diese nachhaltigen Unternehmen zu unterstützen. In diesem Jahr sind es genau 60 Jahre her, als wir anfingen, die Versorgung mit Original-Ersatz- und Original-Verschleißteilen für Maschinen von Plasser & Theurer in Deutschland zu sichern. Sukzessive entwickelte sich daraus ein Service-Unternehmen mit einem umfassenden Leistungsangebot. Wir führen Reparaturen durch – in der Werkstatt und am Gleis –, wir liefern Mietgeräte und Austauschteile, überholen schon seit vielen Jahren Stopfaggregate und bauen unser Programm durch Neuheiten wie das Retrofit kontinuierlich aus. Alle unsere Leistungen tragen letztlich immer dazu bei, die Verfügbarkeit der Maschinen zu sichern und die Lebensdauer von Aggregaten und Maschinen zu verlängern.

Leverkusen-Opladen: Zur richtigen Zeit

Neben der Zentrale in München errichteten wir vor zehn Jahren in Leverkusen-Opladen ein neues Instandhaltungswerk. Die Zeiten im deutschen Gleisbau waren damals beileibe nicht rosig. Dennoch waren wir davon überzeugt, dass der Bedarf für ein Werk mit dieser Größe und Ausstattung auf lange Sicht gegeben ist. Und wir lagen damit richtig. Denn gerade heute beweist sich, dass die fachgerechte Reparatur, Instandhaltung, Überholung und Modernisierung von Maschinen für immer mehr Partner der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist. Die logische Idee dahinter: Je länger eine Maschine in Betrieb ist, desto wirtschaftlicher ist sie unter dem Strich.

Beim Bau des Werks in Leverkusen-Opladen flossen aber nicht nur Überlegungen zur nachhaltigen Entwicklung des Gleisbaus ein. Schon damals ging es uns darum, das Thema Nachhaltigkeit auch bei den baulichen Maßnahmen zu berücksichtigen. So erfolgte die Beheizung von Anfang an mit Wärmepumpen, die Wärmeenergie aus der Erde in den Fußboden speisen. Die Ausrichtung des Dachs wurde so gewählt, dass eine großflächige Nutzung von Photovoltaik möglich ist und die Halle auch ohne elektrische Beleuchtung schon möglichst gut ausgeleuchtet wird. Auf die Klimatisierung des Gebäudes wurde verzichtet, um keinen unnötigen zusätzlichen Energieverbrauch zu verursachen. Außerdem wurde die gesamte Werksanlage von vorneherein mit überdurchschnittlich vielen Grünflächen ausgestattet. Viele Maßnahmen also, die diesen Industriebau in manchen Bereichen als vorbildhaft erscheinen lassen.

Retrofit: In die richtige Richtung

Langfristig sinnvolle Impulse zu setzen, wie die Errichtung des Werks in Leverkusen-Opladen, prägt die Philosophie der Deutschen Plasser. Dazu muss man auch die Zeichen der Zeit erkennen können, und diese stehen heute mehr denn je auf möglichst lange Nutzung vorhandener Ressourcen. Das neue Programm Retrofit trifft diesen Trend im Kern. Retrofit ist die klare Antwort auf die Frage, ob es sich bezahlt macht, eine 20 oder 30 Jahre alte Maschine zu modernisieren. Es macht sich nämlich bezahlt.

Der Grundgedanke des Programms zielt darauf ab, die intakte Substanz einer Maschine zu erhalten und nur dort aufzuarbeiten oder zu erneuern, wo es tatsächlich erforderlich ist. Darüber hinaus werden gezielt Komponenten ausgetauscht, um durch neue Technologien höhere Produktivität zu erreichen. Typische Beispiele dafür sind das digitale Datenaufzeichnungsgerät DRP, der neue Leitcomputer SmartALC oder die neueste Messtechnik. Sämtliche Maßnahmen werden mit dem Kunden abgestimmt und entsprechen dadurch genau dem Umfang des geplanten Investitionsvolumens. Nach einem Retrofit steht die Maschine wieder für viele weitere Jahre zum Einsatz bereit.

Die Kosten liegen klar unter den Anschaffungskosten. Der Zeitaufwand ist deutlich niedriger und die Zulassung bleibt erhalten. Außerdem ist das Personal mit der Maschine vertraut und kann vom Start weg wieder mit voller Produktivität arbeiten.

Deutsche Plasser: Mit den richtigen Antworten

Nachhaltigkeit ist eine der großen Antworten auf die Fragen, die uns heute beschäftigen. Die Bahn ist ebenfalls eine entscheidende Antwort. Und die Unternehmen, die den Erfolg der Bahn durch wirtschaftliche Gleisbauarbeiten fördern, sind gewiss am richtigen Platz. Wir als Deutsche Plasser sind jedenfalls stolz, Teil dieses nachhaltigen Systems zu sein und durch unsere Services dazu beizutragen, es für die Zukunft noch attraktiver zu machen.

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