Virtuell an der Seite der Kunden

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen unseres Lebens weiter voran. Besonders vielversprechend ist der Einsatz von Virtual-Reality-Technologie, um künftig auch virtuell noch näher am Kunden zu sein. Auf Basis modernster Technologie wurde von PMC Rail International Academy in Zusammenarbeit mit der Deutschen Plasser ein detailgetreues Virtual-Reality-Tool (VR-Tool) einer Unimat 09-4x4/4S erstellt.

Hoher Nutzen

Das Team der Deutschen Plasser erwartet sich einen großen Nutzen durch den Einsatz dieses Tools. Mitarbeiter/-innen des Unternehmens können mittels einer VR-Brille einen Kunden virtuell durch die Maschine begleiten und sehen dabei mit eigenen Augen das, was der Kunde vor Ort auf der Maschine sieht. Mittels eines Controllers können zudem Aktionen ausgeführt werden, z.B. das Öffnen einer Wartungsklappe. Die laufende Arbeit an und mit dem Tool ermöglicht die Implementierung weiterer Funktionen. So wird es einfacher, sich in eine Situation zu versetzen und eine Lösung für ein aufgetretenes Problem zu finden.

Visuelle Identifikation

Bislang benötigen die Mitarbeiter der Deutschen Plasser in der Regel die Angabe einer Ersatzteilnummer, die der Maschinenbediener vor Ort in den Unterlagen suchen muss. Mithilfe des VR-Tools wird die gemeinsame Identifikation eines Teils visuell unterstützt und es ist dadurch für alle Beteiligten schneller erkennbar. So wird der Bediener virtuell zu dem betreffenden Teil begleitet. Dort angekommen, reicht eine kurze Beschreibung im Sinne von „Den Dichtsatz zu diesem Zylinder benötigen wir!“ und schon kann es identifiziert werden. Dies spart Zeit und ermöglicht eine noch raschere Problembehebung als bisher. Zusätzliche Unterstützung bietet der SmartCatalog von Plasser & Theurer.

Mehr Maschinen, mehr Funktionen

Derzeit befindet sich das VR-Tool in der Entwicklungsphase und wird intensiv getestet. Die ersten Erfahrungen sind sehr vielversprechend, sodass dieses neue Instrument voraussichtlich nächstes Jahr zum Einsatz kommen wird.

Die Entwicklung steht dabei erst am Anfang. Dazu Philipp Verheyen, zuständiger Projektleiter bei der Deutschen Plasser: „Wir möchten das Tool natürlich weiterentwickeln. Künftig soll es zum einen mehr Maschinen geben, zum anderen aber auch mehr Funktionen. Ziel ist es, unsere Kunden damit bestmöglich unterstützen zu können – egal, um welche Maschine es unmittelbar auch gehen mag.“

„Der Service der Zukunft bringt Kunde und Service noch näher zusammen.“

Philipp Verheyen
Technik München, Projektingenieur