Problemlose Inbetriebnahme in der Schweiz

Im November 2016 begann in Dietikon in der Schweiz die Inbetriebnahme und Einweisung der Universal-Weichenstopfmaschine Unimat 09-32/4S Dynamic E3 der Krebs Gleisbau AG.

Für die Deutsche Plasser begleitete unter anderem der Servicetechniker Hr. John Uwumarogie gemeinsam mit Experten des Herstellers diese Prozesse und unterstützte die Mitarbeiter des Kunden bei den ersten Einsätzen der neuen Maschine.

Das neue Hybrid-Antriebskonzept E³ von Plasser & Theurer treibt die Maschine entweder durch einen Diesel- oder durch einen Elektromotor an, und zwar durch Nutzung der elektrischen Energie aus dem Fahrdraht. Beide Antriebsarten können somit unabhängig voneinander die Energie, wie z.B. den Hydraulikdruck für alle Systeme, vom Fahrantrieb für Überstell- und Arbeitsfahrt bis zu den Arbeitsaggregaten, erzeugen.

Hybridkonzept eröffnet neue Marktchancen

Krebs Gleisbau AG ist das erste Bauunternehmen in der Schweiz, welches auf diese neue Antriebstechnologie setzt und im Rahmen einer internationalen Ausschreibung für Gleisbaumaschinentechnik der SBB, BLS und TPF* im Jahr 2015 den Zuschlag erhielt. Den Auftraggebern war es wichtig, Angebote für zukunftsweisende, nachhaltige Innovationen beim Einsatz der Gleisbaumaschinen zu erhalten. Das Hybrid-Antriebssystem E3 war letztlich mitentscheidend für den Gewinn dieser Ausschreibung.

Deutsche Plasser begleitet Inbetriebnahme und erste Baustelleneinsätze

Die Vorbereitung auf diese Aufgabe begann bereits im Jahr 2015, d.h. kurze Zeit nach Auftragsvergabe. Einige Mitarbeiter des Technischen Kundendienstes absolvierten die Ausbildung zur Fachkraft Elektrotechnik und verbrachten mehrere Wochen bei Plasser & Theurer in Linz, um den Bau der Maschine zu begleiten und sie so gut kennenzulernen.

John Uwumarogie ist einer der Mitarbeiter, die sich in Linz mit der Maschine vertraut gemacht haben. Er ist Hochspannungselektriker und damit für die Betreuung einer solchen Maschine besonders qualifiziert. Als die Inbetriebnahme der Maschine im November 2016 in Dietikon in der Schweiz begann, war er gemeinsam mit Servicetechnikern und Experten des Herstellers vor Ort, um allfällige Servicearbeiten rasch und kompetent durchführen zu können. Er begleitete die Maschine auch bei den ersten Baustelleneinsätzen, zuletzt im März 2017.

Wir konnten Herrn Uwumarogie Mitte März in der Schweiz erreichen und mit ihm über die Inbetriebnahme sprechen.

Herr Uwumarogie, wie verlief die Inbetriebnahme der Maschine?

Sehr gut. Die Maschine ist seit drei Monaten im Einsatz und es gab keine großen Probleme. Natürlich musste hin und wieder etwas eingestellt oder repariert werden, doch die Einsätze konnten erfolgreich absolviert werden.

Das heißt, der Kunde ist zufrieden mit der Maschine?

Oh ja, sehr zufrieden. Die Probleme, die aufgetreten sind, waren nicht ungewöhnlich für die Inbetriebnahme einer neuen Maschine. Wir konnten sie rasch lösen und so die hohe Verfügbarkeit der Maschine gewährleisten.

Die Phase der festgelegten Begleitung war bei dieser Maschine mit drei Monaten länger als bei anderen. Wieso hat man sich dafür entschieden?

In der Regel begleiten wir eine Maschine über zehn Schichten. Hier helfen unsere langjährige Erfahrung und die enge Abstimmung mit dem Hersteller, so dass in diesem Zeitraum allfällige Probleme gelöst werden können und die Maschine danach reibungslos in die Abläufe des Betreibers eingegliedert werden kann.

Bei dieser Maschine wurde aufgrund der neuen Antriebstechnik eine längere Begleitung vereinbart. Der Kunde konnte sich so auch in diesem Fall auf eine reibungslose Inbetriebnahme verlassen und wir konnten dadurch sehr wertvolle Erfahrung sammeln, die uns bei künftigen Inbetriebnahmen von Maschinen mit E3-Technologie sehr zugute kommen wird.

In welchen Teilen der Schweiz hat die Maschine bislang gearbeitet?

Wir waren viel unterwegs! Vor allem im deutschsprachigen Teil der Schweiz, z.B. in St. Margarethen, Bern und Zürich, aber auch in anderen Teilen, z.B. in der Nähe von Nyon. Es war eine sehr schöne Zeit, doch jetzt freue ich mich wieder darauf, nach Hause zu kommen und im Anschluss natürlich auch auf neue Herausforderungen!

* SBB – Schweizerische Bundesbahnen; BLS – Privatbahn in der Schweiz, die im Auftrag von sieben Kantonen fährt; TPF – Freiburgische Verkehrsbetriebe

Plasser & Theurer verwendet Cookies, um Ihnen eine möglichst komfortable Nutzung dieser Website zu ermöglichen. Wenn Sie auf dieser Website weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Informationen zu Cookies und deren Löschung finden Sie unter unserem Datenschutzhinweis.